| Gerät |
Erläuterung |
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Bildschirm in der Werkbank |
Moderne LF-Sicherheitswerbänke sind meist so aufgebaut, dass sich in
deren Rückwand-Blech ein Fenster befindet, hinter dem ein Bildschirm
positioniert werden kann. Da der "Sichtabstand" zu diesem Bildschirm
meist größer ist als der übliche Abstand bei Verwendung am Schreibtisch,
sollte aus Gründen der besseren Lesbarkeit der Bildschirm relativ groß
gewählt werden.
Da die heute üblichen Flach-Bildschirme meist nur bei deren nativer
Auflösungseinstellung eine optimale Bildschärfe erreichen, ist es für
diesen Einsatzzweck ausnahmsweise nicht von Vorteil, wenn der
Bildschirm eine sehr hohe Auflösung bietet, da dadurch die Anzeige
eines Anwendungs-Fensters wieder klein wird und ein Teil der
Bildschirmfläche nicht genutzt wird.
Das Anwendungs-Fenster für die SteriBase-Produktionsmaske ist auf
eine Auflösung von 1024x768 optimiert.
D.h. der Bildschirm sollte idealerweise diese Auflösung haben (oder
die nächste übliche Stufe von 1280x1024).
Heute (2007) handelsüblich sind z.B. 19 Zoll-Bildschirme mit einer
Auflösung von 1280x1024. |
Tastatur
im Reinraum
bzw.
Eingabegräte
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Um den SteriBase-Produktionsdialog zu
durchlaufen, sind gewisse Interaktionen mit der herstellenden Person
erforderlich (z.B. Eintrag aus Liste auswählen und Bestätigen).
Deshalb müssen bestimmte Tastaturbefehle ermöglicht werden.
Da eine "gewöhnliche" Tastatur aus Hygiene-Gründen im Reinraum und
unter einer Sterilwerkbank nicht geeignet ist, sollte dafür eine
Spezielle verwendet werden.
Diese sollte eine "gekapselte" Bauart haben; z.B. nach Schutzart-Norm
"IP68" in Voll-Silikon-Ausführung.
Eine kompakte Bauweise (z.B. ohne 10er-Block) ist aus Platzgründen
sinnvoll.
Auch sehr kompakte Modelle (nur ca. 10 bis 30 Tasten) sind sinnvoll,
wenn sie innerhalb der Werkbank liegen sollen. Diese Modelle sind evtl.
auch bzgl. der Tastenbelegung frei programmierbar.
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Fußtastatur |
Da für den eigentlichen Kernvorgang der Produktion nur 3 Tasten
(Auf/Ab/Enter) benötigt werden, empfehlen wir auch die Verwendung einer
frei programmierbaren "3-Tasten-Fuß-Tastatur", die wie eine zusätzliche
Tastatur angeschlossen wird (USB).
Dies hat den enormen Vorteil, dass die herstellende Person, während
der Produktion nicht stets die Produktions-Materialen aus der Hand legen
muss. Dadurch wird das Arbeiten zügiger und sicherer.
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Waagen-Tastatur: |
Auch die Verwendung der evtl. in Waagen-Displays integrierten
"Tastaturen" ist möglich (siehe beim Thema
Waagen).
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Bildschirm-Tastatur:
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Die in Windows integrierte Bildschirm-Tastatur kann für
spezielle Eingaben benutzt werden. Diese kann wiederum mit der Maus oder
einem Touch-Pad bedient werden.
Auch wenn nur eher selten benötigt, sollte im Reinraum eine
"vollwertige" Tastatur vorhanden sein, um Vorgänge wie das primäre
Anmelden an Windows oder im Programm über Kennwörter zu ermöglichen oder
Installations- und Konfigurationsarbeiten durchführen zu können.
Da die Tastaturschnittstellen (USB oder PS2) und -Signale genormt
sind, bleibt die Auswahl des Hersteller frei.
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Touch-Pad:
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Möchten Sie ein Touch-Pad verwenden, so beachten Sie bitte dass, es davon verschiedene technische Funktionsprinzipien gibt.
Es gibt drucksensitive und kapazitive Varianten. Bei den kapazitiven Varianten muss zwischen Touchpad und Finger eine gewisse elektrisch leitende Verbindung gegeben sein.
Diese Technik ist beim Tragen von Handschuhen problematisch.
Fragen Sie beim Lieferanten nach, ob das Touchpad auch mit isolierenden Handschuhen (Latex etc.) funktionsfähig ist.
Bei drucksensitiven Geräten sollten Handschuhe kein Problem sein.
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Barcode-Scanner
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Die Auswahl von Artikeln (insbesondere Artikel-Anbrüche) innerhalb
des Produktionsdialoges kann neben der Auswahl in der Liste auch durch das Abscannen von Barcodes auf
den Artikeln erfolgen.
Die Codes sind derzeit als Code 39 auf den Artikeln. Dieser Code wird
praktisch von jedem handelsüblichen Barcode-Scanner problemlos gelesen.
Bei Neuanschaffung eines Barcode-Scanners entscheidet man sich am besten
für ein Gerät, das auch bereits Codes vom Typ PDF417 lesen kann, da
dieser Code auf kleinerem Raum mehr Information unterbringen kann und
die künftigen Etiketten innerhalb von SteriBase in diese Richtung gehen
werden.
Der Scanner wird idealerweise außerhalb der Werkbank platziert, während
sich der Artikel innerhalb der Werkbank befindet. Das setzt voraus, dass
die Werkbank an der Seitenwand eine Glasscheibe hat, die das
Scannerlicht durchlässt.
Der Scanner wird am besten über die USB-Schnittstelle angeschlossen oder
in die Tastatur eingeschleift (nicht über RS232).
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RFID-Reader
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Für eine sichere und schnelle Authentifizierung von Usern (Login-In/-Out)
ist die Unterstützung von RFID in implementiert. Diese Technik
arbeitet mit Transponder-Chips, die z.B. in Armbändern integriert sind
und ermöglichen somit ein kontaktloses Lesen der auf dem Chip gespeicherten
Informationen (vgl. moderne Türschlösser).
Fingerabdruck-Erkennungs-Systeme sind im Reinraumbereich wenig
sinnvoll, da stets mit Handschuhen gearbeitet wird.
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